Wittis Tribune

Tools of Interest #1

Dieser Post markiert den Start einer kleinen Serie mit dem Namen “Tools of Interest”, in dem kurz und knapp diverse interessante Tools wie zB.: Mac-Apps, WordPress-Plugins, … vorgestellt werden. Die Tools, die ich verlinke und vorstelle verwende, ich oder habe ich schon mal verwendet. Noch eine Info: Die Links zu den Seiten sind keine Werbe- oder Referlinks, ich verdiene also kein Geld damit :-D

Layer Cake (Mac)

Layer Cake soll die Arbeit mit Photoshop und dessen Ebenen erleichtern, indem es PSD-Dateien per einfachem Drag&Drop in einzelne Dateien aufteilt. Die Aufteilung und Benennung der Dateien erfolgt anhand der Ebenen in der PSD-Datei.

 

Tower (Mac)

Für die Entwickler unter den Lesern, die ihren Quellcode mit Git verwalten, könnte Tower sehr interessant sein. Bei Tower handelt es sich um einen featurereichen Git-Client, der die tägliche Arbeit um ein vielfaches erleichtert. Zusätzlich bietet Tower noch die Integration der größeren Git-Hoster (Github, Bitbucket, Beanstalk).

 

 

Favs (Mac)

Twitter, Google Reader, Facebook und Co. liefern täglich interessante Links und Inhalte für die man während des Tages meist nur wenig Zeit hat, um sich damit genauer zu befassen. Das Tool Favs liefert hier Abhilfe, indem es die verschiedenen, markierten Inhalte (zB: Twitter => Favoriten, Facebook => Like) der einzelnen Kanäle abruft und in einem Tool am Mac zusammenführt.

 

Vorschau

In der #2 werde ich ein WordPress- und ein jQuery-Plugin sowie einen Cloud-Storage-Dienst behandeln (nein, es ist nicht Dropbox, Google Drive oder sonst einer der sehr bekannten Dienste).

Questen im Alltag – EpicWin fürs iPhone

Jeder Rollenspiel-Fan hat sich sicher schon mal überlegt wie wohl sein Alltag in Rollenspiel-Form aussehen könnte. Die täglichen Todos und Aufgaben werden zu Quests und das Büro wird schnell mal ein epischer Dungon. Die neue iPhone App EpicWin kann zumindest einen Teil dieses Feelings aufkommen lassen.

EpicWin ist nichts anderes als eine Todo-List-App im Rollenspiel-Kleid. Die Aufgaben werden hier in Form von Quests angelegt und auch abgearbeitet. Hat man eine solche Aufgabe abgeschlossen nimmt man einfach das iPhone zur Hand und markiert die zuvor erledigte Aufgabe als abgeschlossen. Durch das erledigen von Aufgaben bekommt der “Spieler” natürlich Erfahrungspunkte und Gegenstände.

Aufgaben anlegen:

EpicWin - Aufgaben anlegen

Das Anlegen der Aufgaben gestaltet sich relativ einfach. Das Interface benötigt keinerlei zusätzliche Erklärungen bis auf den Bereich mit der Aufschrift “Epicness”. In diesem Bereich kann man mit einfachem Darüberstreichen den “Schwirigkeitsgrad” der Aufgabe einstellen. Dies beeinflusst die Erfahrungspunkte welche man bei Abschluss der Aufgabe erhält. In der Mitte des Interface stellt man noch ein welche Eigenschaft für den Abschluss dieser Aufgabe am wichtigsten ist. Dies beeinflusst beim Abschluss der Aufgabe das Steigen der Werte des Avatars. Mit Hilfe des “Add Another”-Buttons ist es möglich direkt eine weitere Aufgabe anzulegen. Alles in Allem sehr einfach und aufgeräumt.

Aufgabenübersicht:

EpicWin - Hauptübersicht

Im Hauptinterface der App bekommt man eine Übersicht über die aktuellen Aufgaben bzw. Quests welche noch abgeschlossen werden wollen. Auch hier ist alles sehr einfach und selbsterklärend gestaltet. Die Liste bietet zusätzlich auch noch eine Suchfunktion, welche beim Auffinden einer Quest behilflich sein kann. Die Zahl an der rechten Seite einer Aufgabe zeigt die zuvor beschriebene “Epicness” einer Quest an. Dies ist auch gleichzeitig der Button mit dem man die Quest abschließen kann. Ein einfacher Tap darauf ist jedoch nicht ausreichend. Man muss seinen Finger länger auf diesen Button halten. Die Quest wird dann mit einer kleinen Animation abgeschlossen.

Der Avatar:

EpicWin - Der Avatar

Der Profil-Tab gibt einen Überblick über den aktuellen Fortschritt des Avatars. Die kleinen Balken bei den Eigenschaften geben Auskunft darüber wie weit vorgeschritten hier die Weiterentwicklung ist. Die Zahl ist ein Indikator stark eine Eigenschaft beim Charakter Ausgeprägt ist. Der große Balken am unteren Ende ist der Fortschritt im aktuellen Level. Hier darf man sich nicht wundern wenn sich der Balken sehr langsam füllt. Auch nach mehreren abgeschlossenen Quests füllt sich der Balken nur sehr langsam. Dies kann einen neuen Nutzer schnell mal etwas enttäuschen da der merkbare Erfolg hier Anfangs ausbleibt.

Epische Items für epische Abenteurer:

EpicWin - LootFür abgeschlossene Quests bekommt man natürlich nicht nur Erfahrung sondern auch, wie es sich für ein Rollenspiel gehört, viele epische Gegenstände. Diese erhält man nicht zufällig sondern auch durch eine Art von Fortschritt. Dieser Fortschritt wird in Form eines Weges dargestellt. Wenn man eine bestimmte Wegstrecke zurück gelegt hat, erhält man einen bestimmten Gegenstand. Dieser Erfolg kann dann auf Wunsch mit den Freunden und Followern auf Facebook bzw. Twitter geteilt werden. Mehr kann man mit diesen Gegenständen leider nicht anstellen. Man kann also nicht seinen eigenen Avatar mit einem neuen Besen oder Eimer ausstatten. Hier könnten die Entwickler noch etwas nachlegen und eine Möglichkeit implementieren seinen Avatar mit den erhaltenen Gegenständen auszurüsten.

Alltagstauglichkeit:

Als einfache Aufgabenliste eignet sich das App ideal und es verspricht auch nicht zuviel. Benötigt man jedoch umfangreiche Kategorisierungsmöglichkeiten oder Listen bzw. hat man im Alltag sehr viele Todos zu bewältigen, stößt man bei EpicWin schnell an die Grenzen des Machbaren bzw. an die Grenzen der Übersichtlichkeit. Für “PowerUser” eignen sich Apps wie Things oder Firetask auf jeden Fall besser als EpicWin.

Fazit:

Für Rollenspiel-Fans, welche schon immer mal ihren Alltag in Form von Quests organisieren wollten oder auf das Rollenspiel-Feeling in der Arbeit nicht verzichten wollen, ist das App auf jeden Fall das Geld wert. Die Grafik ist liebevoll und skurril  gestaltet und lässt das Herz jedes Rollenspielers höher schlagen.

[app 372927221]

Weitere Impressionen aus der App:


Dieser Beitrag ist nun auch bei Macinplay.de zu lesen.

Das iPad – Weitere Eindrücke

In meinem letzten Post hab ich ja schon meine ersten Eindrücke im Bezug auf das iPad erläutert. Jetzt geht’s weiter.

Die Stromversorgung

Auf den Akku des iPads bin ich letztens gar nicht eingegangen. Bei normaler Benutzung hält das iPad locker 3 Tage ohne Aufladung durch. Was ist normale Benutzung? In meinem Fall sind das ca. 2-4 Stunden täglich. Ich nutze das iPad meist zum Surfen und für div. Apps (dazu später mehr). Weiters hab ich Push-Mail und Push-Benachrichtigung aktiviert. Auffällig ist, dass ein Aufladen über die Stromversorgung eines USB-Steckplatzes nur suboptimal ist da hier das Aufladen länger dauert als über das mitgelieferte Netzteil.

iPad Apps

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Zu den iPad Apps, hier gibt es eine Hand voll Apps die auf keinem neuen iPad fehlen dürfen.

GoodReader

GoodReader ist wie ein schweizer Armeemesser wenn es um die Betrachtung von Dateien geht. Nahezu alle gängigen Dateiformate können mit diesem App angezeigt werden. Weiteres verfügt das App über die Möglichkeit auf viele Filesharing-Dienste (iDisk, Dropbox, FTP,…) zuzugreifen. So können die gewünschten Dateien gleich direkt von dort abgeholt und in die eigene GoodReader-Bibliothek eingepflegt werden. Das Interface ist Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach wenigen Minuten hat man den Dreh raus. Weiters gibt es die Möglichkeit, Dateien zwischen verschiedenen iPads (und auch iPhones) auszutauschen. Die iPads müssen sich nur im selben WLAN-Netz befinden und bei dem Gerät, von welchem die Dateien abgeholt werden sollen, muss die WLAN-Sharing-Funktion aktiviert sein. Selbiges gilt auch für die iPhone Version der App. Aber Achtung: GoodReader gibt es nicht als UniversalApp. Das heißt, man muss die iPad Version getrennt von der iPhone Version erwerben und wird hier somit erneut zur Kasse gebeten falls man bereits im Vorfeld die iPhone Version des Apps genutzt hat.

Als kostenfreie Alternative zu GoodReader bieten sich folgende Apps an: Dropbox, iDisk und iBooks. Mit den ersten beiden ist man jedoch auf den namensgebenden FileSharing-Service angewiesen und kann nur von dort geladene Dateien betrachten. iBooks ist hingegen derzeit nur auf das ePub- und PDF-Format beschränkt und es können Dokumente nur über iTunes in die Bibliothek aufgenommen werden.

[app 363448914]

div. Twitter Clients

twitter_t_logo.png

An Twitter-Clients mangelt es dem iPad wie auch dem iPhone nicht. Näher auf die div. Clients einzugehen würde den Rahmen dieses Posts sprengen, darum hier nur eine kleine Auswahl der Twitter-Apps die ich in Verwendung habe.

Echofon: Ein schlanker und sehr flotter Twitter-Client welcher nahezu keine Wünsche offen lässt. Ein großer Vorteil bei diesem Client ist die Sync-Funktion zur iPhone und Mac-Version. So muss man nicht immer auf allen Geräten bereits gelesene Tweets erneut als gelesen markieren, sondern dieser Status wird auf allen Geräten gleichermaßen aktuell gehalten. Echofon ist im Gegensatz zu div. anderen Apps eine UniversalApp, falls man also bereits Inhaber von EchofonPro ist, muss man diesen nicht erneut fürs iPad kaufen, sondern kann diesen gleich auf dem iPad installieren und verwenden.

[app 315577859]

Twitterific: Auf dem Mac war dies einer der ersten Twitter-Clients die es für den Mac gegeben hat. Auf dem iPad macht dieser auch eine sehr gute Figur. Das Interface ist farbenfroh gestaltet und wirkt gegenüber anderen Twitter-Apps fröhlicher und nicht so steril. Vom Feature-Reichtum kann er mit allen anderen Clients locker mithalten. Einzig und allein die Unterstützung für “Read it later” fehlt.

[app 359914600]

Auf weitere Twitter-Clients möchte ich hier jetzt nicht eingehen, evtl. beschäftige ich mich mal im Rahmen eines eigenen Posts mit diesem Thema.

Reeder (RSS-Feeds)

Der wohl bekannteste und auch beliebteste Feed-Reader auf dem iPad heißt Reeder. Er lässt absolut keine Wünsche offen. Der Client ist absolut schnell und das Interface ist in beiden Haltungen sehr einfach und intuitiv zu bedienen. Eigentlich probiere ich immer sehr viele Apps einer Kategorie aus, doch irgendwie hat mich Reeder von Anfang an so sehr begeistert, dass ich hier auf das Testen anderer Apps verzichtet habe.

[app 375661689]

Apple iPad Case

Das Apple iPad Case passt wie die “Faust aufs Auge” an das iPad. Das Case bietet nicht nur Schutz, sondern bietet auch gleich die Möglichkeit das iPad in unterschiedlichen Haltungen aufzustellen.

Drei große Nachteile hat das Case allerdings:

  • Das Entnehmen und Einführen des iPads aus bzw. in das Case ist etwas arbeitsaufwendig. Allerdings ist dafür der Halt im Case sehr gut.
  • Das Case selbst ist leider etwas anfällig für Verunreinigungen. Diese Verunreinigungen lassen sich aber relativ einfach wieder entfernen jedoch ist dies ein zusätzlicher Arbeitsaufwand.
  • Der etwas eigenwillig gestaltete Rand verhindert die Nutzung des iPads auf div. iPad-Stands welche auf die genauen Abmessungen des iPads angewiesen sind.

Fazit

Das iPad ist ein wirklich revolutionäres Gerät. Man kann es nur schwer mit Worten beschreiben wie es sich anfühlt und wie einfach die Bedienung des Gerätes ist. Jeder der denkt, dass es sich bei dem iPad um einen übergroßen iPod-Touch handelt, liegt komplett falsch. Für alle Skeptiker, welche das iPad bisher nur aus der Presse kennen, lautet mein Ratschlag sich das iPad einfach mal in freier Wildbahn oder im Geschäft anzusehen. Denn wie schon erwähnt kann man das “iPad-Gefühl” nur mühsam mit Worten erläutern.

Demnächst folgen noch ein paar Impressionen vom iPad 3g, diese kommen aber nicht von mir sondern von meiner besseren Hälfte da diese ein iPad 3g besitzt.

Zum Thema iBooks und Lesen auf dem iPad gibt es in Kürze einen gesonderten Post. :-)

Das iPad – erste Eindrücke

Obwohl bis heute (04.07.2010) in Österreich nicht verfügbar hab ich es geschafft an ein iPad zu kommen. Hier meine Eindrücke und die ganze Geschichte wie ich zu meinem iPad kam:

Die Beschaffung:

Da ja bekanntlich das iPad in Österreich nicht verfügbar ist musste ich mir einen anderen Weg überlegen um an ein iPad zu kommen. Eigentlich wollte ich ja auf den Österreich-Start warten aber als mein Vater mir mitteilte, dass er nach Deutschland, genauer nach München, fährt hab ich ihm natürlich gleich aufgetragen ein iPad zu kaufen. Da meine Freundin und mein Vater auch ein iPad haben wollten musste er natürlich gleich 3 Stück auf einmal kaufen. Hier gibt es jedoch die Regelung, dass nur 2 iPads pro Person verkauft werden dürfen. Zum Glück hatte mein Vater einen Geschäftspartner bei sich, welcher dann das dritte iPad kaufte. Nach dem erfolgreichen Einkauf im Apple Store in München konnte ich dann mein iPad 2 Tage später in Empfang nehmen.

Der erste Eindruck:

Den ersten Eindruck kann man als iPhone-Nutzer mit einem Satz zusammen fassen “Wow, welch ein großes Display!”. Aber mit diesem einen Satz ist hier keinem geholfen darum natürlich alles etwas ausführlicher. Die Verpackung ist natürlich ganz “apple-like” und kommt sehr schlicht daher. In der Packung findet sich ganz oben natürlich das iPad, gleich darunter gibt es dann einen kleinen Papierbehälter welcher eine Kurzeinweisung und zwei Apple-Sticker enthält. Noch etwas weiter unten findet sich dann ein USB-Netzteil mit dem man das iPad auch ohne Mac (oder PC) aufladen kann.

Der erste Start des iPads verläuft eigentlich genau gleich wie bei jedem iPhone oder iPod Touch. Erstmal an einen Rechner anstöpseln und über iTunes einrichten und registrieren. Erst wenn das erledigt ist kommt man zum ersten mal in den vollen Genuss des großen Displays. Anfangs muss man sich kurz eingewöhnen weil doch alles irgendwie größer ist und man viel mehr Platz hat.

Tipp: Beim ersten Sync sollte man evtl. auf Musik und Filme verzichten. So kann man die Zeit des ersten Sync-Vorganges verkürzen und kann somit schnell mit dem iPad rumspielen :-)

Das iPad ist durch die Alu-Rückseite sehr solide und liegt gut in der Hand. Das Display hat die von Apple gewohnte gute Qualität. Alle die meinen, dass iPad ist ja nichts anderes als ein größerer iPod Touch liegen falsch. Klar die Funktionsweise ist ähnlich bzw. fast gleich aber die Bedienung ist eine ganz andere. Die Tastatur lässt sich auch sehr gut bedienen und mit ein wenig Übung erreicht man auch eine annehmbare Tippgeschwindigkeit. Für eine produktive Textverarbeitung wird es wohl kaum reichen aber dafür gibt es ja noch immer die Möglichkeit ein Bluetooth-Keyboard zu verwenden.

Vorschau:

Im nächsten Beitrag folgen dann die Punkte iPad Apps, iPad 3G, Hülle für das iPad.

Der Siedler 7 Reinfall – Update

Als mich zum ersten mal die Meldung erreichte, dass Siedler 7 auch für den Mac erscheinen sollte war ich hell auf begeistert, hatte jedoch sofort den Begriff Cider im Hinterkopf. Bisherige Spiele welche bisher mit Hilfe von Cider für den Mac “angepasst” wurden waren in meinen Augen alles andere als stabil und spielbar. Kurze Zeit nachdem ich erfahren habe, dass Siedler 7 für den Mac erscheinen wird habe ich auch erfahren, dass es tatsächlich ein Port auf Cider-Basis werden sollte. Was nun effektiv aus diesen Meldungen geworden ist kann jeder Mac-Spieler heute selbst herausfinden und ich kann allen Mac-Nutzern versprechen, dass sie nicht begeistert sein werden.

Grafik(Probleme) – Update:

Mit den Standard-Einstellungen war das Spiel auf meinem Core i7 iMac nicht spielbar. Es war nicht mehr als eine Ansammlung von diversen Grafikfehlern. Nach 30 Minuten habe ich im Try&Error-Verfahren herausgefunden mit welchen Einstellungen es bei mir läuft. Diese Einstellungen sind alles andere als toll. Die Grafik ist komplett verwaschen und es ist nur mit den niedrigsten Details spielbar. Hier frage ich mich nun ernsthaft für was eigentlich ein Spiel auf den Mac “portiert” wird wenn es nicht mal mit der aktuellsten Hardware von Apple läuft?! Ein Core i7 27″ iMac ist ja nicht gerade ein alter Mac ;-)

Update zur Grafik: Wie ich aus einigen Foren nun herausgelesen habe sollten die Grafikprobleme mit dem nächsten OSX-Update behoben werden da es sich um einen ATI-OSX-Grafikbug handeln soll.

Das Update auf Mac OS 10.6.3 hat tatsächlich die Grafikfehler behoben aber die Performance wurde dadurch leider nicht gesteigert. (siehe 10.6.3 – Update weiter unten).

Steuerung/Tastatur/Maus – Update:

Alle MagicMouse-Besitzer werden gleich beim Tutorial feststellen, dass sie dieses nicht durchspielen können weil ihnen die Möglichkeit fehlt die “Mittlere Maustaste” fehlt. In meinem Fall konnte ich zum Glück auf meine Logitech MX1000 zurück greifen welche ich zum World of Warcraft spielen nutze. Hier denkt man natürlich, dass man die Kamera-Drehung welche im Tutorial gefordert wird auch mit der Tastatur hinbekommen müsste. Das habe ich natürlich auch versucht aber dem war nicht so. Die eingestellte Tastenbelegung ist für den Mac auch mehr als unbrauchbar und der Hammer ist diese lässt sich anscheinend nicht ändern. Nach dem beherzten Griff zur Logitech Maus habe ich es dann endlich geschafft auch das Tutorial fast durchzuspielen bis….

Update: Zum Thema Mittelklick auf der Magic-Mouse hat mir Gero von macinplay.de folgenden Tipp zukommen lassen: http://twitter.com/Fuellemann/status/11096052362

DRM/Kopierschutz:

… mir der Kopierschutz welcher bei Siedler 7 eingesetzt wird einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Persönlich sehe ich es ein, dass sich Software-Hersteller gegenüber Raubkopien schützen müssen aber das was hier getrieben wird überspannt den Bogen. Mitten im Spiel bekam ich die Meldung, dass der Server nicht verfügbar ist und ich konnte nur noch auf einen Button klicken welcher mich direkt zurück auf den Desktop beförderte. Ich konnte meinen Spielstand weder speichern noch sonst irgendetwas machen außer auf den besagten Button zu klicken. Nebenbei sei noch erwähnt, dass keine Mac-Tastenkombinationen (Kopieren, Einfügen) funktionieren.

10.6.3 – Update:

Zu Beginn erhält jeder Mac-Spieler die Meldung, dass dieses Spiel nur unter 10.6.3 läuft. Eigentlich für mich kein Problem da ich meinen Mac immer sehr aktuell halte aber da gibt es ein kleines Problem. 10.6.3 ist noch nicht mal erschienen?!

Update: Nun ist seitens Apple das OS-X Update veröffentlicht worden und siehe da die Grafikbugs welche ich weiter oben in meinem Post beschrieben habe sind verschwunden. Es lassen sich nun auch höhere Detailstufen einstellen ohne befürchten zu müssen, dass man nur eine schwarze Spiellandschaft vorgesetzt bekommt. Leider bringt das OS-X Update keine Verbesserungen seitens der allgemeinen Performance im Spiel. Verwendet man die empfohlenen Einstellungen bleibt die Grafik wie auch schon vorher sehr verwaschen und hässlich. Stellt man die Regler etwas höher bewirkt das zwar eine hübschere Grafik aber leider sinkt die Performance so stark, dass Sieder unspielbar wird.

Spielspaß – Update:

Durch diese vielen Bugs und dem Kopierschutzproblem welches ich beim ersten Spiel hatte, ist mir die Lust am Spielen natürlich erst einmal gehörig vergangen. Ich werde mich aber im Laufe des Wochenendes natürlich nochmals hinsetzen und den Post dann entsprechend anpassen :-)

Update: Ich muss auch hier wieder auf den Kritikpunkt der Performance und Grafik eingehen. Das Spiel macht mit der verwaschenen und ruckeligen Grafik einfach nicht den Spaß den es soll. Das Spiel selbst hat viel Potential aber leider nicht am Mac. Leider ist es mir Schleierhaft was man sich bei diesem Port gedacht hat bzw. auf welchen Mac-System dieser Port vor der Veröffentlichung getestet wurde. Man kann es zwar nur vermuten aber es waren sicher keine Low-End-Macs.

Fazit – Update:

Persönlich bestätigt Siedler 7 wieder einmal, dass diese Cider-Sache noch immer nicht ausgereift bzw. generell Mist ist. Ich kann leider jedem Mac-Nutzer vorerst nur von dem Kauf dieses Spiel abraten. Man sagt doch so schön, dass die Hoffnung zuletzt stirbt und daher hoffe ich, dass Ubisoft hier noch nachbessert und auch von seinem hohen “DRM/Kopierschutz”-Ross herunter steigt. Ich werde natürlich bei neuen Infos bzw. neuen Gegebenheiten diesen Post aktualisieren.

Update: Ich habe dem OS-X Update wirklich entgegen gefiebert und gehofft, dass Siedler 7 damit um ein vielfaches besser läuft als vorher. Leider musste ich heute Feststellen, dass dem nicht so ist. Viele Grafikfehler wurden behoben aber die schlechte Performance welche wahrscheinlich dem misslungenen Cider-Port zu verdanken ist bleibt weiterhin. Ich werde mich nicht weiter mit diesem Spiel beschäftigen und auch diesen Post nicht weiter erneuern und ordne das Spiel in die Kategorie “Geldverschwendung” (für Mac-Nutzer) ein.

Diesen Artikel kann nun auch in leicht abgewandelter Form auf macinplay.de gelesen werden.

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